Bosnien als Zuliefermarkt

Die bosnische Wirtschaft

Statistiken über den bilateralen Handel zwischen der Schweiz und Bosnien sowie über Direktinvestitionen Schweizer Firmen in Bosnien-Herzegowina belegen, dass die Wirtschaftsbeziehungen beider Staaten weiterhin stark ausbaufähig sind. Dabei weist die bosnische Wirtschaft fünf Trümpfe auf:

> Rohstoffe wie Eisen, Bauxit, Magnesium sind reichlich vorhanden.

> Das Ausbildungsniveau ist gut. Zu den beruflichen Kernkompetenzen kommen die Sprachkenntnisse hinzu: Viele Kaderleute im Verkauf und Produktion sprechen fliessend Deutsch oder Englisch.

> Know-how und Industrietradition in der Metallverarbeitung erfüllen hohe Fertigungsansprüche.

> Die Lohnkosten sind im internationalen Vergleich äusserst kompetitiv.

> Das liberale Arbeitsgesetz (Überstunden und Kurzarbeit können ohne bürokratischen Hürden verordnet werden) erlaubt, die Produktionskapazitäten kurzfristig bis zu 20-25 % anzupassen. Dadurch kann sehr schnell auf kurzfristige Marktveränderungen reagiert werden.

Am 1. Januar 2015 trat das Freihandelsabkommen mit der EFTA in Kraft. Dadurch wurde die Mehrheit der bosnischen Güter von Einführungszöllen befreit.

Wir schätzen Bosnien als strategischer Beschaffungsmarkt, dessen Erschliessung zu einer nachhaltigen Kostensenkung im Einkauf und Produktion beitragen wird.

 

Wirtschaftsbericht: Bosnien und Herzegowina* als PDF-Datei downloaden
„Titos Werkbank“ gewinnt an Bedeutung* als PDF-Datei downloaden

* Wir bedanken uns bei der Schweizer Botschaft in Sarajevo sowie bei Herrn Maurizio Minetti, Luzerner Zeitung für die Zustimmung, den Wirtschaftsbericht Bosnien und Herzegowina sowie den Zeitungsartikel ‚„Titos Werkbank“ gewinnt an Bedeutung‘ auf unserer Homepage aufschalten zu dürfen.